• Eröffnungskonzert: Freitag, 1. Juni, 19:30 Uhr
    Schloss Thun

    Meilensteine

    Skride Quartett: Baiba Skride (Violine), Lise Berthaud (Viola), Harriet Krijgh (Cello),
    Lauma Skride (Klavier)

    Vier gleichgesinnte Musikerinnen, jede als Solistin mit aufsehenerregender Laufbahn, finden sich zum Klavierquartett zusammen. Das Skride Quartett holte sich schon mit seinen ersten Auftritten in der Konzertsaison 2016/17 höchstes Lob von Publikum und Presse. Mit von der Partie ist Harriet Krijgh, unsere letztjährige Artiste étoile. In Thun gibt das hochkarätige Quartett sein erstes Konzert in der Schweiz.

    Die jungen Künstlerinnen widmen sich neben dem die Gattung prägenden Werk von Mozart dem ebenfalls im dramatischen g-Moll komponierten Klavierquartett von Johannes Brahms. Dessen Kompositionsweise wiederum inspirierte den jungen Gustav Mahler zu seiner frühen Komposition für diese Besetzung.

    Gustav Mahler (1860-1911): Klavierquartettsatz a-Moll (1876)
    Wolfgang A. Mozart (1756-1791): Klavierquartett Nr. 1 g-Moll KV 478
    Johannes Brahms (1833-1897): Klavierquartett g-Moll op. 25 (1861)

    Dauer: ca. 120 Minuten, inkl. Pause
    CHF 65.- / 55.-
    Shuttlebus zum Schloss: Abfahrtszeiten

  • Balkan Vibes: Sonntag, 3. Juni, 19:30 Uhr
    Schloss Thun

    Gilles Apap & Meduoteran

    Gilles Apap (Violine), Srdjan Vukasinovic (Akkordeon), Taylan Arikan (Baglama)

    Der klassische Geiger Gilles Apap, der vom grossen Musikerkollegen Yehudi Menuhin geschätzt und gefördert wurde, trifft auf das Akkordeon des Serben Srdjan Vukasinovic und die Baglama (anatolische Laute) des Türken Taylan Arikan – oder eben auf das Duo Meduoteran, welches schon in unserer Jubiläumssaison im Schloss Oberhofen das Publikum begeisterte.

    Der Abend vereint Erbe und Erneuerung auf eindrücklichste Weise; selten gelingt dies in derart ursprünglichem und verdichtetem Musizieren. Klassische Kompositionen, traditionelle Melodien und Elemente des Jazz sind das Universum, in welches die drei mitreissenden Musiker ihre ZuhörerInnen entführen.

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    Dauer: ca. 125 Minuten, inkl. Pause
    CHF 45.- / 35.-
    Shuttlebus zum Schloss: Abfahrtszeiten
    Nach dem Konzert öffentliches Gespräch zwischen Gilles Apap und Lorenz Hasler (15 Min.)

  • Barocke Kammermusik: Freitag, 8. Juni, 19:30 Uhr
    Kirche Scherzligen

    Cercar la voce

    Duo L’Istante: Anaïs Chen (Barockvioline), Johannes Keller (Cembalo)

    In diesem feinsinnigen Programm begibt das preisgekrönte Basler Duo L’Istante sich auf die Spuren der menschlichen Stimme (ital. «cercar la voce»). Bei aller Entwicklung der historischen Melodieinstrumente und deren Virtuosität bleibt der edelste Massstab doch derjenige der Singkunst. So galt es im Hochbarock bis weit in die Klassik als höchste Kunst, instrumentales Musizieren so nah wie möglich an den musikalischen und rhetorischen Möglichkeiten einer schönen menschlichen Stimme zu gestalten, welche die Herzen der Zuschauer rührt.

    Das Duo L’Istante besticht mit seinen lyrisch-virtuosen Interpretationen der Werke von Arcangelo Corelli (1653-1713), Alessandro Stradella (1639-1682), Giuseppe Tartini (1692-1770), Johann Sebastian Bach (1685-1750) und Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704).

    Dauer: ca. 90 Minuten, inkl. kurze Pause (ohne Pausenbar)
    CHF 45.- / 35.-

  • Picknickdecken-Konzert: Mittwoch, 13. Juni, 18:30 Uhr
    Park der Villa Séquin

    Carte blanche für Teo Gheorghiu

    Teo Gheorghiu (Klavier)

    An einem lauen Sommerabend gemütlich im Gras sitzen und einem jungen Meisterpianisten lauschen? Unser Artiste étoile 2018 präsentiert unter freiem Himmel ein Überraschungsprogramm mit klassischen Klavierwerken und plaudert mit Lorenz Hasler, dem künstlerischen Leiter der Schlosskonzerte, über sein Leben als musikalische Nachwuchshoffnung.

    Seit seinem Auftritt als «Vitus» im gleichnamigen Kinofilm ist Teo Gheorghiu einem breiten Publikum bekannt. Über seinen damaligen Status als Wunderkind ist der junge Künstler allerdings längst und in eindrücklicher Weise hinausgewachsen.

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    Auch Familien mit Kindern sind herzlich willkommen!

    Das Picknick inkl. Decke bringt jeder und jede selber mit. Bei schlechtem Wetter wird der Anlass in die alte Turnhalle (Äussere Ringstr. 7) verschoben.

    Vorgruppe: rumjess (Jessica Manga, Gesang / Robin Rindlisbacher, Jazzpiano / Michele Iannuzzo, Schlagzeug). Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit dem Gymnasium Thun realisiert.

    Dauer: ca. 100 Minuten, inkl. Pause
    CHF 20.- / CHF 10.- (bis 25 Jahre), unnummeriert

  • Porträtkonzert: Donnerstag, 14. Juni, 19:30 Uhr
    Schloss Thun

    Hommage an Claude Debussy

    Teo Gheorghiu (Klavier)

    Unser Artiste étoile 2018 gilt als «beliebtester Pianist seiner Generation» (Berner Zeitung). Mit seinem packenden Klavierspiel und seiner künstlerischen Sensibilität würdigt Teo Gheorghiu den vor 100 Jahren verstorbenen Claude Debussy, aus dessen «Préludes» er für Thun eine
    persönlich geprägte Auswahl zusammengestellt hat.

    Hinzu kommen zwei ursprünglich symphonische Werke von Georges Enescu und Maurice Ravel. Unter den Händen von Teo Gheorghiu steht der Flügel den Qualitäten eines Orchesters in nichts nach. Auf 88 Tasten ruft der junge Pianist eine Fülle von Farben und Empfindungen wach – zart bis mächtig, intim bis monumental.

    Claude Debussy (1862-1918): Hommage zum 100. Todesjahr
    Georges Enescu (1881-1955): Rumänische Rhapsodie Nr. 1
    Enrique Granados (1867-1916): aus Goyescas (op. 111)
    Isaac Albéniz (1860-1909): aus Suite española (op. 47): Sevilla
    Maurice Ravel (1875-1937): La Valse

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    Dauer: ca. 120 Minuten, inkl. Pause
    CHF 65.- / 55.-
    Shuttlebus zum Schloss: Abfahrtszeiten
    Nach dem Konzert öffentliches Gespräch des Künstlers mit Lorenz Hasler (15 Min.)

  • Orchestergala: Freitag, 15. Juni, 19:30 Uhr
    Stadtkirche Thun

    Frauen!

    Malin Broman (Viola und Leitung), Kammerorchester Musica Vitae

    Mit «Frauen!» präsentiert Musica Vitae ein bestechendes Programm, das sich ausschliesslich Kompositionen von weiblicher Hand widmet. Das Kammerorchester, das in Skandinavien grosses Ansehen geniesst, wird von der renommierten Geigerin Malin Broman geleitet und ist in der südschwedischen Stadt Växjö beheimatet.

    Der Abend spannt einen musikalischen Bogen von der frühen Romantik bis heute. Mit Andrea Tarrodi und Britta Byström sind zwei der aktuell begabtesten schwedischen Komponistinnen im Programm vertreten. Daneben stehen Werke von Vorreiterinnen, die erst in jüngerer Zeit die ihnen gebührende Beachtung gefunden haben.

    Werke von Rebecca Clarke (1886-1979), Andrea Tarrodi (*1981), Britta Byström (*1977), Lili Boulanger (1893-1918) und Fanny Hensel (1805-1847)

    Dauer: ca. 105 Minuten, inkl. Pause
    CHF 65.- / 55.- / 45.-
    Shuttlebus zur Stadtkirche: Abfahrtszeiten

  • Artiste étoile 2018: Sonntag, 17. Juni, 19:30 Uhr
    KKThun

    Mein Rumänien

    Teo Gheorghiu (Klavier), Malin Broman (Violine), Kammerorchester Musica Vitae

    Teo Gheorghiu lässt zusammen mit Musica Vitae sein Herkunftsland Rumänien musikalisch zu Wort kommen. So ist die Geigensonate des namhaftesten rumänischen Komponisten, Georges Enescu, eine prägende Inspiration für den Artiste étoile; ebenso wie Bachs Konzert in d-Moll, das gleichzeitig Lieblingsstück des grossen rumänischen Pianisten Dinu Lipatti war.

    Musica Vitae umrahmt diese Werke mit zwei bedeutenden Kompositionen aus Ungarn, die beide einen Bezug zur Schweiz haben. Sandor Veress liess sich 1949 in der Schweiz nieder, wo Bern seine Wahlheimat wurde. Béla Bartóks Divertimento hingegen entstand im Auftrag von
    Paul Sacher, bei welchem er im Sommer 1939 in Saanen zu Gast war.

    Sandor Veress (1907-1992): Transsilvanische Tänze (1944/49)
    Georges Enescu (1881-1955): Sonate für Violine und Klavier Nr. 3 (1926)
    Johann Sebastian Bach / Ferruccio Busoni: Klavierkonzert d-Moll BWV 1052
    Béla Bartók (1881-1945): Divertimento für Streicher Sz 113

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    Dauer: ca. 120 Minuten, inkl. Pause
    CHF 65.- / 55.- / 45.-

  • Grenzgänger: Mittwoch, 20. Juni, 19:30 Uhr
    Kunstmuseum Thun

    hin & über

    Jütz: Isa Kurz, Daniel Woodtli, Philipp Moll

    Das Trio bedient sich verschiedenster Spielarten der alpenländischen Volksmusik, nimmt sie auseinander und setzt sie neu zusammen. Dank der respektvoll gepflegten Tradition und der im Jazz gereiften Erfindungsgabe begegnen sich die drei MultiinstrumentalistInnen im überraschenden, minimalistischen Musizieren; es wird gezupft, gejodelt, gestrichen und nicht zuletzt viel improvisiert.

    Inmitten der Ausstellung Jeppe Hein. Einatmen – Innehalten – Ausatmen im Kunstmuseum Thun kommt das geistreiche Spiel von Isa Kurz (Stimme, Geige, Akkordeon, Hackbrett), Daniel Woodtli (Trompete, Flügelhorn, Stimme, Hackbrett) und Philipp Moll (Kontrabass, Stimme)
    bestens zur Geltung.

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    Dauer: ca. 120 Minuten, inkl. Pause
    CHF 50.-, unnummeriert (inkl. Eintritt in die Ausstellung)

  • Chorkonzert: Freitag, 22. Juni, 19:30 Uhr
    Stadtkirche Thun

    Gesang der Nacht

    Collegium Vocale Bern, Michael Kreis (Leitung)
    tacchi alti: Barbara Bossert (Flöten), Hannes Bärtschi (Viola), Kathrin Bertschi (Harfe)

    Das Instrumentaltrio tacchi alti hat anlässlich seines 10-jährigen Bestehens bei der lettischen Komponistin Selga Mence ein Werk für die Besetzung Flöte, Viola, Harfe und Chor in Auftrag gegeben. Dieser «Gesang der Nacht» ist das Kernstück des stimmungsvollen Programms
    mit dem Collegium Vocale Bern.

    Grossartiger Chorgesang, verbunden mit einem aussergewöhnlichen Instrumentaltrio – das mit grossem Kunstverständnis konzipierte Programm in der Stadtkirche lässt Empfindungen erklingen und Klangwelten entdecken.

    Werke von Lili Boulanger (1893-1918), Camille Saint-Saëns (1835-1921), R. Murray Schafer (*1933), Gabriel Fauré (1845-1924) und Selga Mence (*1953)

    Dauer: ca. 105 Minuten, inkl. Pause
    CHF 45.- (nummerierte Einheitskategorie)
    Shuttlebus zur Stadtkirche: Abfahrtszeiten

  • Barockfest: Sonntag, 24. Juni, 19:30 Uhr
    Stadtkirche Thun

    Souvenirs – Concerto a cinque

    Maurice Steger (Blockflöte und Leitung), Xenia Löffler (Barockoboe und Blockflöte),
    Nadja Zwiener (Barockvioline), Marco Postinghel (Barockfagott), Naoki Kitaya (Cembalo)

    Der aus Wien stammende Graf von Harrach war Diplomat, österreichischer Staatsmann, Vizekönig von Neapel und Kunstliebhaber. Er sammelte musikalische Werke, gab Kompositionen in Auftrag und spielte vermutlich sogar selber Blockflöte. In den verschiedenen Harrach-Manuskripten, welche erst in den letzten Jahren gesichtet wurden, sind viele Kompositionen für Blockflöte erhalten. Von seinen Reisen brachte der Graf von Harrach eine Vielzahl musikalischer Souvenirs nach Hause. Mit diesen Erinnerungsstücken präsentiert der international bejubelte Flötist Maurice Steger fantastische Musik – unerhört und aus erster Hand!

    Werke von Francesco Turini (ca. 1595-1656), Giovanni Adolfo Hasse (1699-1783), Antonio Montanari (1676-1737), Georg Philipp Telemann (1681-1767), Leonardo Vinci (1690-1730), Antonio Caldara (1670-1736) und Antonio Vivaldi (1678-1741)

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    Dauer: ca. 105 Minuten, inkl. Pause
    CHF 65.- / 55.- / 45.-
    Shuttlebus zur Stadtkirche: Abfahrtszeiten