• Eröffnungskonzert
    Freitag, 9. Juni, 19:30 Uhr
    Stadtkirche Thun

    Festlich und farbenreich

    Camerata Zürich, Igor Karsko (Leitung), Thomas Demenga (Cello)

    Die Camerata Zürich und ihr künstlerischer Leiter Thomas Demenga eröffnen das Jubiläumsprogramm mit melodienseligen Streicherklängen – einerseits in romantisch-böhmischer Tradition, andererseits mit dem geistreichen Werk des finnischen Komponisten Aulis Sallinen.
    Bereits viele Male hat der herausragende Berner Cellist Thomas Demenga das Schlosskonzerte-Publikum begeistert. Für die Jubiläumssaison wünschte er, mit «seinem» Orchester nach Thun zu kommen. Die von ihm ausgewählten Werke bieten dem Ensemble Gelegenheit, sich in wunderbarem Farbenreichtum zu präsentieren. Sie stecken voller eingängiger Melodien und musikalischer Überraschungen.

    Hugo Wolf (1860-1903): Italienische Serenade G-Dur
    Aulis Sallinen (*1935): Chamber Music III «The Nocturnal Dances of Donjuanquixote» op. 58
    Antonín Dvořák (1841-1904): Serenade E-Dur für Streichorchester op. 22

    Dauer: ca. 90 Minuten, inkl. kurze Pause (ohne Pausenbar)
    CHF 80.- / 60.- / 50.-
    Shuttlebus zur Stadtkirche: Abfahrtszeiten

  • Familienkonzert
    Sonntag, 11. Juni, 15:00 Uhr
    Schloss Thun

    Im Zoo und bei «Babar»

    I Salonisti und Uwe Schönbeck (Erzähler)
    I Salonisti: Piotr Plawner (Violine), Lorenz Hasler (Violine), Orlando Theuler (Cello), Béla Szedlák (Kontrabass), Gerardo Vila (Klavier)

    Herzlich Willkommen im musikalischen Zoo! Ausgewählte Melodien, u.a. aus dem bekannten «Karneval der Tiere», erwecken verschiedenste Zoobewohner zum Leben – und in der Komposition von Francis Poulenc erzählt uns der Tierwärter die Geschichte von Babar, dem kleinen Elefanten. Die lustigen Zeichnungen, die Jean de Brunhoff vor 86 Jahren zu dieser Geschichte gemacht hat, illustrieren das liebenswerte Musikstück.
    Das Berner Quintett und der unvergleichliche Schauspieler Uwe Schönbeck sind bekannt für ihre packenden Auftritte und werden diesen Zoobesuch unvergesslich machen.

    Für Kinder ab 5 Jahren.

    Camille Saint-Saëns (1835-1921): Stücke aus «Le carnaval des animaux»
    Francis Poulenc (1899-1963): «L‘Histoire de Babar, le petit éléphant», arr. von György Mondvay

    Dauer: ca. 50 Minuten, keine Pause
    Erw. 30.- / 1. Kind 12.- / ab 2. Kind 8.-, unnummeriert
    Shuttlebus zum Schloss: Abfahrtszeiten

  • Stilspektrum
    Mittwoch, 14. Juni, 19:30 Uhr
    Kunstmuseum Thun

    Curiosity

    Kaleidoscope String Quartet: Simon Heggendorn (Violine, Komposition), Ronny Spiegel (Violine), David Schnee (Viola, Komposition), Sebastian Braun (Cello)

    Das Kaleidoscope String Quartet dringt fulminant in Streichquartett-untypische Gebiete vor. Die vier jungen Schweizer Musiker vereinigen Einflüsse aus der klassischen Quartett-Literatur mit Jazz-Grooves und finden damit zu einer ureigenen Sprache. Klangmalerische Passagen, in denen Timbres und Geräusche der Instrumente ausgereizt werden, fügen sie mit rasanten Soli in bündige Formen. Unverstellte Neugier (eben die titelgebende «Curiosity») prägt die geistreichen Kompositionen, welche intellektuelle und emotionale Ansprüche gleichermassen erfüllen.

    Ein packender Abend im Kunstmuseum, inmitten der Ausstellung Aller-retour. Schweizer Fotografie im Wechselspiel zwischen Fernweh und Heimat (20. Mai–13. August 2017).

    Dauer: ca. 120 Minuten, inkl. Pause
    CHF 50.-, unnummeriert (inkl. Eintritt in die Ausstellung)

  • Streichquartett plus
    Freitag, 16. Juni, 19:30 Uhr
    Schloss Thun

    Vielsaitiges Gipfeltreffen

    Pavel Haas Quartet: Veronika Jarůšková (Violine), Marek Zwiebel (Violine), Radim Sedmidubský (Viola), Peter Jarůšek (Cello), Harriet Krijgh (Cello)

    Herzstück der Kammermusik ist und bleibt das Streichquartett. Das durch seine Interpretationen international aufsehenerregende Pavel Haas Quartet zeigt dies in der Wiedergabe zweier zentraler Streichquartette des 20. Jahrhunderts. Besinnlich und zupackend musiziert das Quartett in engagiertem und hervorragendem Zusammenspiel. Nach der Pause erweitert die diesjährige «Artiste étoile», Harriet Krijgh, das Quartett zum Quintett – eine perfekte Voraussetzung, das grossartige Streichquintett von Franz Schubert aufzuführen. In diesem kurz vor seinem Tod komponierten Werk sind alle Qualitäten seiner reifen Instrumentalmusik gebündelt: sinfonische Form, entrückte Klangschönheit und dramatische Kontraste.

    Arvo Pärt (*1935): Fratres (1977/1985/1989)
    Béla Bartók (1881-1945): Streichquartett Nr. 5 Sz 102
    Franz Schubert (1797-1828): Quintett C-Dur für 2 Violinen, Viola und 2 Violoncelli, op. posth. 163, D 956

    Dauer: ca. 125 Minuten, inkl. Pause
    CHF 75.- / 60.-
    Shuttlebus zum Schloss: Abfahrtszeiten

  • Artiste étoile
    Samstag, 17. Juni, 19:30 Uhr
    Schloss Thun

    Wiedersehen mit Harriet Krijgh

    Harriet Krijgh (Cello), Magda Amara (Klavier)

    Vor zwei Jahren war das Publikum ergriffen vom Konzert des Duos im Rittersaal. Die international gefeierte junge Cellistin aus Holland, hochbegabt und gewinnend, kommt als Artiste étoile 2017 mit ihrer Duopartnerin zurück nach Thun.
    Drei Romanzen Schumanns, das letzte publizierte Werk von Chopin sowie die Sonate für Cello und Klavier von Rachmaninow bilden die vielversprechende Palette des diesjährigen Programms. Die Kompositionen sind innerhalb eines halben Jahrhunderts in Deutschland, Frankreich und Russland entstanden.

    Robert Schumann (1810-1856): 3 Romanzen op. 94 für Cello und Klavier
    Frédéric Chopin (1810-1849): Sonate für Cello und Klavier g-Moll op. 65
    Sergei Rachmaninow (1873-1943): Sonate für Cello und Klavier g-Moll op. 19

    Dauer: ca. 105 Minuten, inkl. Pause
    CHF 70.- / 55.-
    Shuttlebus zum Schloss: Abfahrtszeiten
    Nach dem Konzert öffentliches Gespräch der Künstlerinnen mit Lorenz Hasler (15 Min.)

  • Konzert-Rochade
    Sonntag, 18. Juni, 16:30 Uhr
    Schloss Oberhofen

    Vier Duos – vier Welten

    Auf einem Rundgang durchs Schloss begegnet das Publikum vier meisterhaften MusikerInnen-Duos und kommt in den Genuss eines einmaligen musikalischen Spektrums: Zu erleben sind die filigrane Eleganz der Romantik, die würzigen Klänge des Bosporus, der frische Wind eines innovativen Geigenduos und die Ursprünglichkeit der Volksmusik. Vier intime «Hauskonzerte» im gemütlichen Parcours durch die einzigartige Atmosphäre der Schlossräume, unterbrochen von einem stimmungsvollen Abendessen*.

    Duo von Lerber-Vicente
    Joel von Lerber (Harfe), Sara Vicente (Querflöte)
    Grazil und klar klingen Harfe und Querflöte im Duo; Komponisten wie Fauré, Mozart, Ravel und Ibert wussten dies zu schätzen und verfassten zauberhafte Werke für diese Besetzung.
    Gefördert durch die Konzertvermittlung des Migros-Kulturprozent.

    Meduoteran
    Srdjan Vukasinovic (Akkordeon), Taylan Arikan (Baglama, türkische Laute)
    Die beiden Musiker, geboren in der Türkei und in Serbien, sind geprägt von der Kultur ihrer Heimat. Doch klingt in ihrem Musizieren auch der Wunsch junger Menschen mit, aus den Fesseln des Althergebrachten auszubrechen. Traditionelle Musik, ursprünglich und neu belebt.

    The Twiolins
    Marie-Luise und Christoph Dingler (Geigenduo)
    Die begeisternden Konzerte der Twiolins bringen frischen Wind in die Klassikszene. In der Musik des Geschwisterpaars verschmelzen Klassik, Avantgarde, Minimal Music und Art-Pop zu einem rauschenden Klangkosmos. Gemeinsam haben sie einen Kompositionswettbewerb für Violinduos ins Leben gerufen. Die prämierten Werke verleihen ihren Programmen eine ganz spezielle Note.

    Duo Hanottere
    Lorenz Mühlemann und Thomas Keller (diverse Schweizer Instrumente)
    Eine klingende Liebeserklärung an die jahrzehntelang vergessene Emmentaler Halszither, die zu Gotthelfs Zeiten «Hanottere» genannt wurde. Darauf und auf einer Reihe weiterer wenig bekannter Instrumente spielt das Duo Volksmusik aus dem Alpenraum und darüber hinaus, von zart-besinnlich und poetisch-konzertant bis fröhlich-pulstreibend.

    Ablauf Konzert-Rochade Schloss Oberhofen

    16.30 – 17.10 Uhr erstes Duo-Konzert
    17.30 – 18.10 Uhr zweites Duo-Konzert
    Abendessen im Schloss*
    19.30 – 20.10 Uhr drittes Duo-Konzert
    20.30 – 21.10 Uhr viertes Duo-Konzert

    CHF 80.- (für alle vier Konzerte, exkl. Abendessen), unnummeriert
    * Das Abendessen ist optional und im Konzertticket nicht inbegriffen, Reservation zwingend. Für weitere Informationen siehe hier.

  • Trioabend
    Donnerstag, 22. Juni, 19:30 Uhr
    Schloss Thun

    Beziehungs-Geflechte

    Absolut Trio: Bettina Boller (Violine), Judith Gerster (Cello), Stefka Perifanova (Klavier)

    Eine Musikerin, welche in der Geschichte der Schlosskonzerte Thun gleich mehrfach auftaucht, ist Bettina Boller. Nun kehrt die Geigerin mit ihrem Absolut Trio zurück. Alle drei Frauen sind begeisterte Kammermusikerinnen und beeindrucken immer wieder durch einfühlsame und engagierte Interpretationen von aus verschiedenen Epochen stammenden Klaviertrios.
    Die zwei Eckpfeiler des Repertoires für Klaviertrio – Klassik und Impressionismus – kombiniert das erfahrene Ensemble mit einem im letzten Jahr geschriebenen Werk des Schweizer Komponisten Philippe Racine. Die künstlerische Auseinandersetzung mit der eigenen Zeit spielt für das Absolut Trio eine grosse Rolle, weshalb es in regelmässigen Abständen Kompositionsaufträge vergibt.

    Ludwig van Beethoven (1770-1827): Klaviertrio op. 1 Nr. 1
    Philippe Racine (*1958): Klaviertrio «Opus 2016»
    Maurice Ravel (1875-1937): Klaviertrio a-Moll

    Dauer: ca. 100 Minuten, inkl. Pause
    CHF 65.- / 50.-
    Shuttlebus zum Schloss: Abfahrtszeiten

  • Jazz
    Freitag, 23. Juni, 20:30 Uhr
    Konzepthalle 6

    Invocación

    Yilian Cañizares (Violine, Gesang), Daniel Stawinski (Klavier), David Brito (Kontrabass), Cyril Regamey (Schlagzeug, Perkussion)

    Die Kubanerin Yilian Cañizares ist als Sängerin ebenso profiliert wie als Jazz-Geigerin. Schillernde Vielfarbigkeit prägt ihre Musik. Kein Wunder, bei ihrer musikalischen Biografie: In Kuba studierte sie bei strengen russischen Lehrern die klassische Geigenliteratur, zu Hause sang sie fröhlich kubanische Volkslieder. Begeistert von Stéphane Grappelli, dem Geigen-Pionier des Jazz, fand sie zu ihrem persönlichen Stil, dem der kubanischen Jazz-Geigerin. Heute lebt die Künstlerin in Lausanne.
    Auf dem aktuellen Album «Invocación» («Anrufung») bringen Cañizares und ihre internationale, hervorragend eingespielte Band die unterschiedlichen Einflüsse in kontrastreichen und dramatisch-effektvollen Arrangements zum Ausdruck.

    Dauer: ca. 120 Minuten, inkl. Pause (Gastronomie siehe hier)
    CHF 50.-, unnummeriert

  • Klangkosmos
    Samstag, 24. Juni, 19:30 Uhr
    Schloss Thun

    StilleKlangRaumZeit

    Paul Giger (Violine, Violino d’amore), Marie-Louise Dähler (Cembalo), Pudi Lehmann (Gongs, Klangschalen, Trommeln)

    Schon 1997 als Duo und 2007 als Trio waren die MusikerInnen zu Gast an den Thuner Schlosskonzerten. In der Besetzung Violine/Violino d’amore und Cembalo, ergänzt mit Pudi Lehmanns wundervollem Klanginstrumentarium – verschiedensten Gongs, Klangscheiben und -schalen, Hang, Buk, Rahmentrommel, Muschelhorn – spielt das Trio nebst Alter Musik eigene Kompositionen und Improvisationen von atmosphärischer Weite, profunder Tiefe und mitreissender Rhythmik.
    Stille, Klang, Raum und Zeit – Dimensionen, welche an diesem stimmungsvollen Abend anregen, überraschen und erfreuen.

    Kompositionen, Fragmente, Transkriptionen von Bach, Ligeti, Tuotilo, Giger sowie Improvisationen, Miniaturen, Prae- und Interludien von Dähler, Lehmann, Giger.

    Dauer: ca. 75 Minuten, keine Pause
    CHF 70.- / 55.-
    Shuttlebus zum Schloss: Abfahrtszeiten

  • Jubiläumskonzert
    Samstag, 1. Juli, 19:30 Uhr
    KKThun

    Orchestergala mit Evelyn Glennie

    Evelyn Glennie (Perkussion), Bridge Chamber Orchestra, David McVeigh (Leitung)

    Das Orchesterkonzert mit der weltbesten Perkussionistin ist ein Höhepunkt in der 50-jährigen Geschichte der Schlosskonzerte Thun. Evelyn Glennie versetzt mit ihrer Musik die Menschen ins Staunen. Sie ist mehrfache Preisträgerin und konzertiert mit den berühmtesten Orchestern der Welt. Da sie nahezu gehörlos ist, nutzt die Künstlerin ihren Körper als Resonanzraum: Sie lässt sich vom Klang berühren, anstatt ihn zu hören.

    Begleitet wird der Weltstar vom Bridge Chamber Orchestra, einem neu gegründeten professionellen Orchester aus Bern, in welchem junge und angehende MusikerInnen ihr Können und ihren Enthusiasmus in den Dienst der Orchestermusik stellen.

    Béla Bartók (1881-1945): Rumänische Volkstänze (1915)
    Antonio Vivaldi (1678-1741): Piccolo Concerto in C-Dur, arr. für Vibraphon und Streichorchester
    Takayoshi Yoshioka (*1955): Rhapsodie für Marimba, Flöte, Klarinette, Kontrabass und Schlagzeug
    Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Sinfonie Nr. 41 C-Dur KV 551

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    Evelyn Glennie zeigt in einem TED Talk, wie man hinhört: zum Video

     

     

     

    Dauer: ca. 100 Minuten, inkl. Pause
    CHF 50.- (einheitlicher Jubiläumspreis), nummeriert
    Vor der Pause öffentliches Gespräch zwischen Evelyn Glennie, David McVeigh und Lorenz Hasler (15 Min.)