• Eröffnungskonzert
    Freitag, 5. Juni, 20:00 Uhr
    Schloss Thun

    Meisterhafte Streichquartette

     

    Carmina Quartett: Matthias Enderle (Violine), Susanne Frank (Violine), Wendy Champney (Viola), Stephan Goerner (Violoncello)

    Das Carmina Quartett feiert sein 30-jähriges Jubiläum mit einer Sternstunde der Quartett-Literatur. 1984 in der Schweiz gegründet, gehört das Ensemble heute zu den bedeutendsten Streichquartetten der Welt. Den runden Geburtstag begehen die MusikerInnen nicht mit Korkenknallen und Äusserlichkeiten, sondern mit drei herausragenden, tief bewegenden Werken. Joseph Haydns Kaiserquartett repräsentiert den kongenialen Urtypus der Gattung, während die Quartette Dmitri Schostakowitschs und Franz Schuberts bis heute durch ihre Innerlichkeit und Tiefe erschüttern.

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    Joseph Haydn (1732-1809): Streichquartett Op. 76, Nr. 3 C-Dur «Kaiserquartett»
    Dmitri Schostakowitsch (1906-1975): Streichquartett Nr. 8 c-Moll
    Franz Schubert (1797-1828): Streichquartett Nr. 14 d-Moll, D 810 «Der Tod und das Mädchen»

    Dauer: ca. 135 Minuten, inkl. Getränkepause
    CHF 80.– / 70.– / 55.–
    Shuttlebus zum Schloss: Abfahrtszeiten
    19.30 Uhr Festivalauftakt mit den Oberländer Kirchenposunern im Schloss

    Bildquelle: Denon

  • Trioabend
    Samstag, 6. Juni, 20:00 Uhr
    Schloss Thun

    Fantasie in Überschwang und Reife

     

    Trio Rafale: Maki Wiederkehr (Klavier), Daniel Meller (Violine), Flurin Cuonz (Violoncello)

    Frischer Wind für altehrwürdige Kammermusik: Das Migros-Kulturprozent-Ensemble Trio Rafale (zu deutsch «Windböe») begeistert die Klassikwelt seit 2008 mit seinen zupackenden und vielseitigen Interpretationen. Im Atemzug eines Konzertprogramms rauscht das Schweizer Trio durch die Kammermusik des 19. Jahrhunderts. Von Beethovens klassischer Trio-Komposition über die romantisch-charaktervollen Klänge Robert Schumanns bis hin zum naturhaft-impressionistischen Tonfall von Claude Debussys Jugendwerk entfaltet sich der Reichtum der Klaviertrio-Literatur.

    Robert Schumann (1810-1856): Vier Fantasiestücke für Klavier, Violine und Violoncello Op. 89
    Claude Debussy (1862-1918): Klaviertrio G-Dur
    Ludwig van Beethoven (1770-1827): Trio Op. 97 B-Dur «Erzherzog»

    Dauer: ca. 130 Minuten, inkl. Getränkepause
    CHF 70.– / 60.– / 45.–
    Shuttlebus zum Schloss: Abfahrtszeiten
    19.30 bis 19.50 Konzerteinführung mit den KünstlerInnen

    Gefördert durch die Konzertvermittlung des Migros-Kulturprozent.

    Bildquelle: Andreas Zihler

  • Musiktheater
    Mittwoch, 10. Juni, 20:00 Uhr
    KK Thun

    Novecento, die Legende vom Ozeanpianisten

     

    Jürg Kienberger (Piano, Claviola), Nikolaus Schmid (Klarinette), Marco Schädler (Piano, Banjo), Daniel Sailer (Bass), Peter Conradin Zumthor (Schlagzeug), Laura Lienhard (Technik), Manfred Ferrari (Regie), Ursina Schmid (Ausstattung)

    1994 schrieb der italienische Autor Alessandro Baricco seinen Monolog «Novecento» über einen kongenialen Bordpianisten. Das Stück begeistert seither Leser und Theatergänger. Jürg Kienberger und sein «Atlantic Jazz Orchester» entwickeln den Stoff in ihrem geistreichen und humorvollen Bühnenprogramm weiter und präsentieren eine musikalisch-szenische Hommage an diesen wirkungsvollen Theatertext. Ein glamouröses und unterhaltsames Unterfangen, das 2014 mit dem Schweizer Kleinkunstpreis ausgezeichnet wurde.

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    «Eine kleine, traumschöne Kostbarkeit.» (Hannoversche Allgemeine Zeitung)

    Dauer: ca. 95 Minuten, ohne Pause
    CHF 70.– / 60.– / 45.–

    Patronat: PREDATA AG, Thun

     

  • Porträtkonzert
    Freitag, 12. Juni, 20:00 Uhr
    Schloss Thun

    Bach and beyond

     

    Harriet Krijgh (Violoncello), Magda Amara (Klavier)

    Kaum ein Tonschöpfer zuvor liess das Violoncello singen wie Johann Sebastian Bach in seinen Solo-Suiten. Eine Musik wie geschaffen für die junge holländische Cellistin Harriet Krijgh. Ihr kantables und ausdrucksstarkes Spiel brachte ihr eine Ernennung zum «Rising Star» der European Concert Hall Organisation für die Saison 2015/16 ein. Im Rittersaal wird sie neben Bachs G-Dur-Suite Sonaten von Felix Mendelssohn und Johannes Brahms sowie eine Trouvaille Ludwig van Beethovens zu Gehör bringen.

    L. van Beethoven (1770-1827): 7 Variationen über «Bei Männern, welche Liebe fühlen» Es-Dur WoO 46
    J. Brahms (1833-1897): Sonate für Klavier und Violoncello Nr. 1 e-Moll Op. 38
    J. S. Bach (1685-1750): Suite für Violoncello solo Nr.1 G-Dur BWV 107
    F. Mendelssohn Bartholdy (1809-1847): Sonate für Klavier und Violoncello Nr. 2 D-Dur Op. 58

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    Dauer: ca. 125 Minuten, inkl. Getränkepause
    CHF 80.– / 70.– / 55.–
    Shuttlebus zum Schloss: Abfahrtszeiten
    Ab 19.30 Uhr Einstimmung durch die Oberländer Kirchenposuner im Schloss

    Patronat: Soroptimist Club Thun

    Bildquelle: Nancy Horowitz

  • Jazzabend
    Samstag, 13. Juni, 21:00 Uhr
    Schloss Thun

    Dallëndyshe

     

    Elina Duni Quartet: Elina Duni (voice), Colin Vallon (piano), Lukas Traxel (double-bass), Norbert Pfammatter (drums)

    Elina Duni gilt als eine der aufregendsten Stimmen in der europäischen Jazzszene. Angeregt vom Pianisten Colin Vallon begann sie sich musikalisch mit ihren albanischen Wurzeln zu beschäftigen. Mit ihrem Quartett verbindet sie die Volksmusik des Balkans in wunderbar eigener Weise mit dem modernen Jazz und entwickelt so einen ungeheuer starken und berührenden Sound. «Dallëndyshe» (Schwalbe) ist ihr zweites beim Label ECM Records erschienenes Album.

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    Dauer: ca. 130 Minuten, inkl. Getränkepause
    CHF 68.– / 58.– / 45.–
    Shuttlebus zum Schloss: Abfahrtszeiten

    Bildquelle: Nicolas Masson

  • Familienkonzert
    Sonntag, 14. Juni, 15:00 Uhr
    Schloss Thun

    Till Eulenspiegels lustige Streiche

     

    Schweizer Oktett, Annette Wunsch (Sprecherin)

    Till Eulenspiegel, der Urtypus der listigen Schelmenfigur, regt seit dem 15. Jahrhundert immer wieder zu künstlerischen Verarbeitungen an. Die mitunter bekannteste dürfte Richard Strauss’ gleichnamige Tondichtung sein, die den Schabernack des Protagonisten in aberwitzige Töne setzt. Das Schweizer Oktett und die Sprecherin Annette Wunsch nehmen sich dem Werk in einer Kammerfassung an und lassen in den Schweizerdeutsch gesprochenen Erzählpassagen die frechen Streiche des Till Eulenspiegel aufleben. Für Kinder ab 5 Jahren.

    Richard Strauss (1864-1949) / Franz Hasenöhrl (1885-1970): «Till Eulenspiegel einmal anders» für Violine, Violoncello, Kontrabass, Klarinette, Fagott und Horn

    Dauer: ca. 80 Minuten, ohne Pause
    Erw. 30.– / 1. Kind 12.– / ab 2. Kind 8.–, unnummeriert
    Shuttlebus zum Schloss: Abfahrtszeiten

    Patronat: Kinderbuchparadies Thun

    Bildnachweis: Illustration Walter Trier aus: Erich Kästner, Till Eulenspiegel © Atrium Verlag, Zürich, 1999 (ISBN 978-3-85535-934-9)

  • Stilspektrum
    Mittwoch, 17. Juni, 17:00 und 20:00 Uhr
    Kirche Scherzligen

    More than Klezmer

     

    Helmut Eisel & JEM: Helmut Eisel (Klarinette), Michael Marx (Gitarre und Stimme), Stefan Engelmann (Kontrabass)

    Das Klarinetten-Spiel erlernte Helmut Eisel von seinem Grossvater. Nach der Begegnung mit dem legendären Klarinettisten Giora Feidman beschloss der Mathematiker, sich vollends der Musik zu widmen. Ausgehend von den vielen Facetten seines Instruments entwickelt er mit seinem Trio Programme, die sich zwischen Klezmer, Jazz, Swing und Klassik bewegen. Die Stile werden dabei bunt gemischt und geraten immer wieder überraschend durcheinander. Eisels «sprechendes» Klarinettenspiel begeistert und fasziniert stets aufs Neue.

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    Dauer: ca. 100 Minuten, inkl. kurze Pause
    CHF 55.- / 45.-

    Patronat: BEKB / BCBE, Thun

    Bildquelle: Thomas Reinhardt

  • Liederabend
    Donnerstag, 18. Juni, 20:00 Uhr
    Schloss Thun

    Vom Schlummern, Spotten und Schwärmen – Lieder aus der Jugendstil-Zeit

     

    Christina Metz (Mezzosopran), Reto Reichenbach (Klavier)

    1900, eine Zeit des künstlerischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Aufbruchs. Während Sigmund Freud seine Psychoanalyse propagiert, prägt eine junge Generation von Künstlern eine neue Ästhetik: den Jugendstil. Die in Basel lebende Sängerin Christina Metz und der Gstaader Pianist Reto Reichenbach widmen dieser opulent-ausladenden Kunst-Epoche ein Programm mit Liedern aus jener Zeit. Spätromantische Schwärmereien, lebensmüde Entrückung und neue musikalische Horizonte eröffnen sich in der Musik dieser schillernden Jahre.

    Lieder von Alban Berg (1885-1935), Hanns Eisler (1898-1962), Gustav Mahler (1860-1911), Erich Wolfgang Korngold (1897-1957) und Richard Strauss (1864-1949)

    Dauer: ca. 85 Minuten, ohne Pause
    CHF 80.– / 70.– / 55.–
    Shuttlebus zum Schloss: Abfahrtszeiten
    Ab 19.30 Uhr Einstimmung durch die Oberländer Kirchenposuner im Schloss

  • Barockoper
    Samstag, 20. Juni, 20:15 Uhr
    Kirche Amsoldingen

    Adriano in Siria. Eine fiktive Oper nach dem Libretto von P. Metastasio

     

    Die Freitagsakademie, Pamela Lucciarini (Sopran), Uwe Schönbeck (Sprecher), Jürgen Theobaldy (Text), Leila Schayegh (Konzertmeisterin)

    Wenn jemand die Oper des 18. Jahrhunderts nachhaltig geprägt hat, dann war es der italienische Librettist Pietro Metastasio (Bild). Auf seinen Texten basieren hunderte von Opernkompositionen. Das traditionsreiche Berner Ensemble für Alte Musik, Die Freitagsakademie, stellte aus den verschiedenen Vertonungen seines «Adriano in Siria» ein prächtiges Pasticcio zusammen und trägt diese neu kreierte Oper mit der italienischen Sopranistin Pamela Lucciarini vor. Der Schauspieler Uwe Schönbeck rezitiert dazu die dramatische Geschichte über die ewigen Themen von Liebe, Hass, Rache und Trauer.

    Reinhören: Klicken Sie hier

    Werke von J. Chr. Bach (1735-1782), G. F. Di Majo (1732-1770), G. B. Ferrandini (1710-1791), B. Galuppi (1706-1785), G. B. Pergolesi (1710-1736), G. A. Ristori (1692-1753) und F. M. Veracini (1690-1768)

    Dauer: ca. 125 Minuten, inkl. Pause
    CHF 85.– / 40.– (2. Kategorie: Hörplätze mit starker Sichtbehinderung)
    Informationen zum Gratis-Bustransfer nach/ab Kirche Amsoldingen finden Sie hier
    19.30 bis 20.00 Uhr Konzerteinführung mit dem Musikwissenschaftler Stefan Bucher

    Das Konzert findet im Rahmen der Fête de la Musique Thun statt.
    Patronat: Thomi Mode Immobilien AG

  • Musik-Raum-Licht
    Sonntag, 21. Juni, 17:00 und 19:30 Uhr
    Schloss Thun

    «als ob ...». Musik in Theresienstadt

     

    Gaëlle Méchaly (Sopran), Piotr Plawner (Violine), Lorenz Hasler (Violine), Orlando Theuler (Violoncello), Béla Szedlák (Kontrabass), Gerardo Vila (Klavier), Stephan Grögler (szenische Realisation)

    Dieser besondere Konzertabend widmet sich dem musikalischen Schaffen von Komponistinnen und Komponisten im Konzentrationslager Theresienstadt. Der grausamen Barbarei des nationalsozialistischen Regimes ausgeliefert, fanden die Menschen in der Musik einen Grund zum Weiterleben. I SALONISTI bringen diese mal gesellig-tänzerische, mal himmeltraurig-entrückte Musik gemeinsam mit der renommierten französischen Sopranistin Gaëlle Méchaly in einer szenischen Realisation zu Gehör.

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    Musik von Hans Krasa (1899-1944), Erwin Schulhoff (1894-1942), Viktor Ullmann (1898-1944), Ilse Weber (1903-1944) u. a.

    Dauer: ca. 100 Minuten, ohne Pause
    CHF 85.–, unnummeriert
    Shuttlebus zum Schloss: Abfahrtszeiten
    16.15 bis 16.45 Konzerteinführung mit den KünstlerInnen und Gästen

    Patronat: Schranz Geigenbau Thun

    Zusatzvorstellung für Schulklassen: Am Montag, 22. Juni 2015 um 10.00 Uhr findet im Rittersaal eine Zusatzvorstellung von «als ob …» für Schulklassen der Oberstufe statt. Kosten pro SchülerIn CHF 5.-. Lehrpersonen, JugendarbeiterInnen und weitere Interessierte melden sich bitte unter info@isalonisti.ch.