• 1. Streichquartett plus
    Samstag, 2. Juni, 20:00 Uhr
    Schloss Thun, Rittersaal (Schlossberg)

    ROMANTISCHE FESTIVAL-ERÖFFNUNG

    Den Auftakt der diesjährigen Schlosskonzerte Thun gestaltet das Hegel-Quartett aus Stuttgart mit zwei Klassikern des romantischen Kammermusik-Repertoires. Natalie Chee hat in Bern studiert und sich als Solistin und Kammermusikerin internationale Beachtung erspielt. Zu ihr und ihren drei Mitmusikern gesellt sich der Klarinettist Robert Pickup. Der Engländer, aufgewachsen in Südafrika, kommt bereits zum zweiten Male nach Thun; weiter folgt er mit dem Barockorchester La Scintilla Einladungen in ganz Europa oder begeistert an der Oper Zürich.

    Hegel-Quartett
    Natalie Chee, Violine
    Emily Körner, Violine
    Paul Pesthy, Viola
    Ansgar Schneider, Violoncello

    Robert Pickup, Klarinette

    Franz Schubert (1797-1828) Streichquartett Nr. 13 a-Moll D 804 «Rosamunde»
    Johannes Brahms (1833-1897) Klarinettenquintett h-Moll op. 115

    CHF 70.– / 58.– / 40.–, Shuttlebus zum Schloss

    Patronat: Parkhaus Thun AG

  • 2. Musiktheater
    Dienstag, 5. Juni, 20:30 Uhr
    Konzepthalle 6, Scheibenstrasse 6, Thun

    SEHN ... sucht.

    Ernst Krenek (1900-1991) schuf aus seinen Reiseeindrücken den nachdenklichen bis witzigen Liederzyklus «Reisebuch aus den Österreichischen Alpen» op. 62 – über Lebenssinn, Zeitgeschehen, Heimat und Ferne. Der Berner Tenor Christoph Metzger und der Tiroler Pianist Franz Klee schlüpfen für ihre Interpretation der Lieder Kreneks in die Rollen eines Reisenden und eines Berglers. Die Thuner Regisseurin Cristina Teuscher erschafft dazu aus ungewöhnlichen Gegenständen ein faszinierendes Bühnenbild und verwandelt Kreneks Werk in musikalisches Theater. Thun als Tor zu den Alpen bildet die passende Kulisse.

    Christoph Metzger, Tenor
    Franz Klee, Klavier
    Cristina Teuscher, Regie

    CHF 35.-, freie Platzwahl

    Patronat: Gemeindeverband Thuner Amtsanzeiger

  • 3. Duo-Abend
    Samstag, 9. Juni, 20:00 Uhr
    Schloss Thun, Rittersaal (Schlossberg)

    INTIME KOSTBARKEITEN

    Ana Chumachencos Violinspiel verkörpert die Erfahrung einer internationalen Solistenkarriere. Gefördert von Yehudi Menuhin, hat sie sich ebenso als wichtige Vermittlerin und Pädagogin hervorgetan. Dem Thuner Publikum dürfte sie als ehemalige Leiterin der Camerata Bern in Erinnerung sein. Die Bielerin Brigitte Meyer unterrichtet am Konservatorium Lausanne und gilt als äusserst gefragte Kammermusikpartnerin.

    Durch ihre langjährige gemeinsame Konzerttätigkeit schöpfen die beiden Künstlerinnen aus einem grossen Erfahrungsschatz  ̶  für ihr Thuner Gastspiel haben sie daraus Kostbarkeiten aus der Wiener Klassik ausgewählt.

    Ana Chumachenco, Violine
    Brigitte Meyer, Klavier

    Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Sonate G-Dur KV 379
    Franz Schubert (1797-1828) Sonate A-Dur D 574
    Ludwig van Beethoven (1770-1827) Sonate c-Moll op. 30 Nr. 2

    CHF 70.– / 58.– / 40.–, Shuttlebus zum Schloss

    Patronat: VIVA Thunersee (VIVAT)

  • 4. Kinderkonzert
    Sonntag, 10. Juni, 15:00 Uhr
    Schloss Thun, Rittersaal (Schlossberg)

    TRÄUME, GESCHICHTEN UND DREHLEIER

    Das schier unerschöpfliche Sammelsurium an Instrumenten, die der in Thun tätige Musik pädagoge und Musiker Roland Schwab bedient, sorgt regelmässig für un gläubi ges Staunen bei grossen und kleinen Konzertbesuchern. Da finden sich Dreh leier, Muschelhorn, Sackpfeife und weitere Kuriositäten aus vergangenen Epochen. Auf diese Weise untermalt Schwab die Geschichte des «Traumfresserchens», mit der die von Kinderhörspielen bekannte Erzählerin Jolanda Steiner ihr Publikum verzaubert. Das Wechselspiel von Wort und Musik bietet ein spezielles Erlebnis für die ganze Familie und verführt diese mitsamt dem Schloss Thun für eine Stunde ins Reich der Fantasie.

    Jolanda Steiner, Erzählerin
    Roland Schwab, Multiinstrumentalist

    «Das Traumfresserchen» – ein Musikmärchen der besonderen Art von Michael Ende

    CHF 25.– Erwachsene / CHF 10.– Kinder bis 16 Jahre
    Familienkarte (2 Erwachsene & 2 Kinder): CHF 50.–
    Freie Platzwahl

    Patronat: Kinderbuchparadies Thun

  • 5. Orchestergala
    Donnerstag, 14. Juni, 20:00 Uhr
    Stadtkirche Thun (Schlossberg)

    HELLO! (... AND GOOD-BYE)

    Im Programm der camerata zürich gehen Werke unterschiedlicher Meister wie Vivaldi und Tschaikowski eine inspirierende Verbindung mit Arrangements und Kompositionen des Berner Cellisten und neuen künstlerischen Leiters des Ensembles ein. Thomas Demenga ist eine aussergewöhnlich vielseitige Musiker-Persönlichkeit. Er betätigt sich als Solist, Pädagoge und künstlerischer Leiter und präsentiert in Thun ein breites Spektrum seines Könnens. Seiner Schülerin, der erst 21jährigen und bereits mehrfach preisgekrönten Zürcherin Sayaka Studer, dürfte eine grosse musikalische Zukunft beschieden sein.

    camerata zürich
    Thomas Demenga, Violoncello
    Sayaka Studer, Violoncello

    Antonio Vivaldi (1678-1741) Doppelkonzert für 2 Violoncelli und Streicher g-Moll
    Niccolò Paganini (1782-1840) Moses-Variationen für 2 Violoncelli und Streicher
    Thomas Demenga (*1954) Variationen über Paganinis Caprice Nr. 24 für 2 Violoncelli
    Thomas Demenga «les adieux» für Violoncello solo und Streicher
    Pjotr I. Tschaikowski (1840-1893) Pezzo Capriccioso für Violoncello und Streicher
    Joseph Haydn (1732-1809) Sinfonie Nr. 45 fis-Moll «Abschiedssinfonie»

    CHF 78.– / 65.– / 45.–, Shuttlebus zur Stadtkirche

    Patronat: Neuroth Hörcenter AG, Thun

  • 6. CH-Musik
    Freitag, 15. Juni, 20:00 Uhr
    Schloss Thun, Rittersaal (Schlossberg)

    «GLÄND» – MUSIKALISCHE GRENZPFADE

    Als «leises Projekt» bezeichnen Barbara Schirmer und Christian Zehnder ihr Programm «Gländ». Teils archaisch-traditionelle, teils urban-moderne Klänge lassen Landschaften und Naturphänomene ebenso lebendig werden wie Eisenbahnzüge, Wohnblöcke und Industrieanlagen. Die beiden Schweizer Künstler entwerfen mit Hackbrett und Bandoneon, Jodel und Obertongesang epische musikalische Bilder, die sich stilistisch jeder Schublade entziehen: Komposition und Improvisation gehen Hand in Hand, wobei sich ins klangliche Grenzgelände immer wieder auch unerwartet Bekanntes mischt.

    Barbara Schirmer, Hackbrett
    Christian Zehnder, Bandoneon / Gesang

    CHF 55.– / 48.– / 28.–, Shuttlebus zum Schloss

    Patronat: Marcus Andreas Sartorius, Thun

  • 7. Klaviertrio
    Sonntag, 17. Juni, 17:30 Uhr
    Scherzligkirche, Seestrasse Thun

    HAYDN UND SEINE SCHÜLER

    International ist nicht nur die Herkunft der Mitglieder der Camerata 1800, sondern auch das Niveau, auf dem sich die Österreicherin Barbara Erdner, der Niederländer Frank Wakelkamp und die Thunerin Ursula Dütschler bewegen. Seit ihren Anfängen hat sich die Formation der Musik aus dem 18. Jahrhundert verschrieben, dargeboten auf historischen Instrumenten. So erklingen bei Dütschlers Heimspiel Kompositionen Haydns sowie Hummels und Beethovens. Letztere verehrten ihren Lehrer bzw. ihr Vorbild Haydn zeitlebens. Die Werke der drei Komponisten erfüllen die schmucke Scherzligkirche mit Klängen, die eine vergangene Epoche ins Heute zu transportieren vermögen.

    Camerata 1800

    Barbara Erdner, Violine
    Frank Wakelkamp, Violoncello
    Ursula Dütschler, Hammerflügel

    Johann Nepomuk Hummel (1778-1837) Klaviertrio Es-Dur op.12
    Joseph Haydn (1732-1809) Klaviertrio Nr. 39 G-Dur Hob. XV/25 «Im Zigeunerstil»
    Ludwig van Beethoven (1770-1827) Klaviertrio c-Moll op. 11

    Diese Konzertveranstaltung erfolgt im Rahmen des Jubiläumjahres «1250 Jahre Kirche Scherzligen» (www.scherzligen.ch)

    CHF 55.– / 38.–

    Patronat: Dr. Ernesto Huggenberger

  • 8. Kunst- und Volksmusik aus Osteuropa
    Mittwoch, 20. Juni, 20:00 Uhr
    Schloss Thun, Rittersaal (Schlossberg)

    RAPSODIA

    Meistens konzertiert die in Moldawien geborene und aufgewachsene Wahlbernerin Patricia Kopatchinskaja zusammen mit renommierten Orchestern oder Kammermusikpartnern. Für die Schlosskonzerte besinnt sie sich auf ihre geografischen und biografischen Wurzeln und bringt einen bunten Strauss osteuropäischer Kunst- und Volksmusik nach Thun. Neben ihren Eltern Emilia und Viktor ist die rumänische Pianistin Mihaela Ursuleasa – ebenso international und vielseitig ausgerichtet wie die Geigerin – mit von der Partie. Eine spannende Reise dorthin, wo der Himmel offen und die Sonne warm ist, wie Kopatchinskaja es ausdrückt.

    Patricia Kopatchinskaja, Violine
    Emilia Kopatchinskaja, Violine
    Viktor Kopatchinsky, Cymbal
    Mihaela Ursuleasa, Klavier

    Trad. Calusari
    Béla Bartók (1881-1945) Sechs rumänische Volkstänze Sz 56
    George Enescu (1881-1955) Ménétrier für Violine solo op.28
    György Kurtág (*1926) Acht Duos für Violine und Cymbal op.4
    Béla Bartók Rumänische Tänze Sz 43
    Maurice Ravel (1875-1937) Tzigane – Rhapsodie für Violine und Klavier
    Trad. Doina si hora für Cymbal solo
    George Enescu Sonate für Violine und Klavier Nr. 3 a-Moll op. 25
    Trad. Ciocarla

    CHF 75.– / 65.– / 45.–, Shuttlebus zum Schloss

    Patronat: Daniel Schranz, Geigenbau, Thun

  • 9. Jazzabend
    Freitag, 22. Juni, 20:00 Uhr
    Schloss Thun, Rittersaal (Schlossberg)

    VIRTUOSES GENERATIONEN-TREFFEN

    Pierre Favre ist im Laufe seiner Karriere mit vielen schmeichelhaften Beschreibungen geehrt worden: virtuoser Schlagzeuger, orchestraler Perkussionist, genialer Komponist. Aufgewachsen im jurassischen Le Locle, hat Favre die internationale Jazzszene geprägt und bereichert wie kaum ein anderer Schweizer seiner Generation. In Thun trifft er auf den jungen Posaunisten Samuel Blaser aus La Chaux-de-Fonds, der bereits in New York und Berlin Aufsehen erregt hat. Die beiden Künstler verschmelzen ihre seltene Instrumentenkombination zu einer neuartigen Fusion, was ihre CD von 2010 eindrücklich bezeugt.

    Samuel Blaser, Posaune
    Pierre Favre, Perkussion

    CHF 55.– / 48.– / 28.–, Shuttlebus zum Schloss

    Patronat: Probst Optik, Thun

  • 10. Fête Française
    Samstag, 23. Juni, 17:30 Uhr
    Schloss Thun, Rittersaal (Schlossberg)

    MONDSCHEIN UND LIEBESWALZER

    Nach musikalischen Abenteuern in verschiedenen Epochen und Stilen steht zum Abschluss des Festivals ein Ausflug ins 20. Jahrhundert und ins westliche Nachbarland an. Die Basler Pianistin Aglaia Graf widmet sich im ersten Teil des Fests den von der Malerei inspirierten französischen Impressionisten um Claude Debussy und Maurice Ravel. Stefan Buchers Kommentare bieten dazu Hintergründe und Anekdoten, Geschichtliches und Witziges.

    Nach einem Imbiss à la Française singt Silvia Zabarella, im Hauptberuf Oboistin, Chansons und Canzoni von Georges Brassens, Edith Piaf, Fabrizio De André und Charles Trenet. Le Nouvel Ensemble Contemporain aus der Westschweiz begleitet sie mit Pierre-Alain Monots eigenwilligen Arrangements auf Streich- und Blasinstrumenten sowie Akkordeon: ein wahrhaftig farbiger, abwechslungsreicher und schmackhafter Sommerabend!

    Bildhafte Klangwelten
    Aglaia Graf, Klavier
    Stefan Bucher, Kommentare

    Claude Debussy (1862-1918) Clair de lune (aus «Suite bergamasque»)
    Frank Martin (1890-1974) 4 Préludes (aus «Huit Préludes pour piano»)
    Maurice Ravel (1875-1937) Oiseaux tristes / Une barque sur l`océan (aus «Miroirs»)
    Francis Poulenc (1899-1963) Mélancolie
    Claude Debussy Estampes

    Chansons im Orchestergewand
    Le Nouvel Ensemble Contemporain
    Silvia Zabarella, Gesang

    Georges Brassens (1921-1981) La chasse aux papillons /
    Je me suis fait tout petit /Dans l’eau de la claire fontaine
    Fabrizio De André (1940-1999) Bocca di rosa / Geordie
    Edith Piaf (1915-1963) La valse de l`amour / La vie en rose / Padam… padam
    Charles Trenet (1913-2001) Y’a d’la joie / La romance de Paris / Boum

    Diese Konzertveranstaltung erfolgt im Rahmen des «Fêtes de la Musique»

    CHF 82.– / 68.– / 50.– (inkl. Imbiss), Shuttlebus zum Schloss

    Patronat: Soroptimist International Club Thun